Jedes Jahr machen sich zahlreiche IfP-Absolventinnen und Absolventen auf den Weg in überregionale wie lokale Redaktionen, Managementabteilung großer Medienhäuser, PR-Abteilungen diverser Unternehmen oder Forschungsteams! Auch in diesem Jahr absolvierten über 100 talentierte Studierende Ihr Studium. Das nahm das Institut gemeinsam mit der Alumni Stiftung der Mainzer Publizistik zum Anlass, alle Absolventinnen und Absolventen in einer feierlichen Abschussfeier zu verabschieden!
Die jährliche Abschlussfeier hat seit vielen Jahren Tradition – seit zwei Jahren findet die Feier als „Night of the Comms“ statt, einen an die amerikanischen Prom-Nights angelehnten glamourösen Abend für die Absolventinnen und Abolventen der Kommunikationswissenschaft! Mehr als 350 Gäste fanden sich in diesem Jahr zusammen, um die Absolventinnen und Absolventen zu beglückwünschen.
Eröffnet wurde die Feier mit einem Grußwort von Prof. Dr. Gregor Daschmann (Dekan des Fachbereichs 02) und Prof. Dr. Leonard Reinecke (Geschäftsführender Leiter des IfP). Auch die Alumni-Stiftung der Mainzer Publizistik und die Fachschaft sprachen Ihre Glückwünsche aus.
Ein besonderes Highlight stellten neben den musikalischen Beiträgen der Instituts-Kombo um Daniel Stegmann, Selina Beckmann und Felix Dietrich auch die Auszeichnung herausragender Abschlussarbeiten dar. Die Alumni Stiftung der Mainzer Publizistik prämierte Antonia Pauline Glaser, Tanja Mager, Eva Mossel (gemeinsam mit der SCHOTT AG), Lia Ling und Silas Thelen! Mit den Promotionen von Pascal Schneiders, Robin Riemann, Isabella Goncalves und Marlene Strehler-Schaaf ehrte das Institut in diesem Jahr gleich vier ausgezeichnete Doktorarbeiten!
Das Institut ist stolz auf so viele herausragende Arbeiten, Absolventinnen und Absolventen und wünscht allen auf Ihrem Weg auch weiterhin alles Gute!
Die Arbeit widmet sich dem Verhältnis von Protestbewegungen zu journalistischen und sozialen Medien und zielt darauf ab, die strategischen Überlegungen von Aktivist:innen im Umgang mit Medien systematisch zu ergründen, wie und warum sie sich (nicht) an wahrgenommene Medienlogiken anpassen. Der theoretische Rahmen der Arbeit verknüpft auf innovative Weise die Perspektive der Medialisierungsforschung mit dem Konzept der Laientheorien. Die empirische Basis bilden Leitfadeninterviews mit 38 Aktivist:innen aus einem breiten Spektrum an Protestbewegungen. Damit grenzt sich die Arbeit in vielerlei Hinsicht von der bisherigen Forschung ab. Denn trotz des traditionsreichen Forschungsfeldes liegen bislang kaum Studien vor, die über Einzelfallbetrachtungen hinausgehen, die gleichzeitig journalistische und soziale Medien in den Blick nehmen, und empirische Befunde zur Orientierung an (wahrgenommenen) Medienlogiken zutage fördern.
Das Institut gratuliert Marlene Strehler-Schaaf herzlich zu diesem Erfolg und wünscht ihr alles Gute und viel Erfolg für die nun anstehende Postdoc-Phase!
Korrektur
Die Arbeit wurden von Prof. Dr. Oliver Quiring, Prof. Dr. Nayla Fawzi und Prof. Dr. Tanjev Schultz begutachtet.