Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um Ihr Soziologiestudium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – von Studienaufbau und Modulen über Beratungsangebote bis hin zu aktuellen Terminen und Ansprechpartner:innen. Ob Studienanfänger:in oder fortgeschritten – wir begleiten Sie auf Ihrem Weg durch das Studium.
Am Institut für Soziologie gilt ab dem Wintersemester 2026/27 eine neue Prüfungsordnung für den Bachelor Soziologie (Kern- und Beifach). Für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2026/27 ihr Studium am Institut für Soziologie im Bachelor aufnehmen, gilt automatisch diese neue Prüfungsordnung.
Für alle Studierenden, die bis einschließlich Sommersemester 2026 das Bachelor-Studium am Institut für Soziologie aufgenommen haben, ändert sich vorerst nichts, sie studieren weiterhin auf der Prüfungsordnung aus dem Jahr 2016 (PO 2016). Dennoch gibt es künftig ein paar Dinge zu beachten.
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Die nachfolgenden Links bieten Ihnen umfangreiche Informationen zum Studienstart an der JGU.
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Das Studium am Institut für Soziologie bleibt ein Präsenz-Studium an einer Präsenz-Universität, sodass wir von den Studierenden eine regelmäßige Teilnahme erwarten. Das ist auch in Ihrem Sinne, denn es ist empirisch erwiesen, dass zwischen Anwesenheit in Lehrveranstaltungen und Studienerfolg ein positiver Zusammenhang besteht.
Darüber hinaus fördert die aktive Teilnahme nicht nur den individuellen Lernerfolg, sondern auch den gemeinsamen Austausch im Seminar. Diskussionen, Rückfragen und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven sind zentrale Bestandteile eines soziologischen Studiums und lassen sich nur begrenzt durch Selbststudium ersetzen. Die Präsenz schafft somit einen Raum, in dem wissenschaftliches Denken gemeinsam entwickelt und vertieft werden kann.
Quellen
Schulmeister, R. (2020). Chancen und Grenzen einer Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen. Ein Studienreview zu Anwesenheit und Lernerfolg. In D. Großmann, C. Engel, J. Junkermann & T. Wolbring (Hrsg.), Studentischer Workload (S. 253-279). Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-28931-7_10
Schulmeister, R. (2015). Studien zur Anwesenheit in Lehrveranstaltungen. Ein nur scheinbar triviales Problem. Eine Meta-Studie von 300 empirischen Arbeiten. Verfügbar unter: http://rolf.schulmeister.com/pdfs/Abwesenheit.pdf
Heublein, U., Ebert, J., Hutzsch, C., Isleib, S., König, R., Richter, J. & Woisch, A. (2017). Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklung der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen. Hannover: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Verfügbar unter: https://nextcareer.de/wp-content/uploads/2019/12/Zwischen-Studienerwartungen -und-Studienwirklichkeit_2017_DZHW.pdf
Credé, M., Roch, S. G. & Kieszczynka, U. M. (2010). Class attendance in college: A meta-analytic review of the relationship of class attendance with grades and student characteristics. Review of Educational Research, 80, 272-295. https://doi.org/10.3102/0034654310362998
Ein weiterer Punkt betrifft die Frage, wie wissenschaftliche Texte gelesen werden. Auch wenn digitale Geräte im Studienalltag allgegenwärtig sind, zeigt die Forschung, dass das Lesen auf Papier gerade bei komplexeren Texten oft mit einem tieferen Verständnis einhergeht. Viele Studierende können Argumentationsstrukturen leichter nachvollziehen, wenn sie physisch im Text „verortet“ sind, Randnotizen machen oder Passagen markieren. Zudem reduziert das Lesen auf Papier typische Ablenkungen und erleichtert es, sich über längere Strecken konzentriert mit einem Text auseinanderzusetzen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass digitale Texte grundsätzlich schlechter sind. Sie bieten klare Vorteile – etwa schnellen Zugriff, Suchfunktionen oder flexible Verfügbarkeit – und können je nach Situation genauso sinnvoll sein. Entscheidend ist daher, bewusst zu wählen: Für ein erstes Überfliegen oder kürzere Texte kann das Lesen am Bildschirm völlig ausreichen, während sich für anspruchsvollere Inhalte oder intensives Durcharbeiten oft der Ausdruck oder das Lesen auf Papier lohnt. Es geht also weniger um ein „entweder–oder“ als darum, das passende Medium für die jeweilige Lernsituation zu nutzen.
Quellen
Delgado, P., Vargas C., Ackerman R., Salmerón L. (2018). Don’t throw away your printed books: A meta-analysis on the effects of reading media on reading comprehension. Educational Research Review, 25, 23-38. https://doi.org/10.1016/j.edurev.2018.09.003
Hoch, E., Stürmer, S., Jonkmann, K., Scheiter, K. (2025). Paper-pencil vs. e-exams: Revisiting the screen inferiority effect during high-stakes testing at university. Learning and Instruction 101, 102226. https://doi.org/10.1016/j.learninstruc.2025.102226
Jensen R. E., Roe A., Blikstad-Balas M. (2024). The smell of paper or the shine of a screen? Students’ reading comprehension, text processing, and attitudes when reading on paper and screen. Computers & Education, 219, 105107. https://doi.org/10.1016/j.compedu.2024.105107
KI-gestützte Werkzeuge können zweifellos dazu beitragen, Arbeitsprozesse zu strukturieren und zu erleichtern, etwa bei der Recherche, Gliederung oder sprachlichen Überarbeitung. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr, dass zentrale Denk- und Lernprozesse an die KI ausgelagert werden. Für ein erfolgreiches Studium ist es daher entscheidend, KI als unterstützendes Instrument zu nutzen, ohne die eigenständige Auseinandersetzung mit Inhalten, Argumentationen und Methoden zu ersetzen. Nur so kann langfristig ein nachhaltiger Kompetenzaufbau gewährleistet werden.
Quellen
Buck, I. (2025). Wissenschaftliches Schreiben mit KI. UVK Verlag. https://doi.org/10.36198/9783838563657
Corbin, T., Walton, J., Bannister, P., Deranty J-P. (2025). On the essay in a time of GenAI. In Educational Philosophy and Theory. Routledge. https://doi.org/10.1080/00131857.2025.2572802
Lang, F. (2025). Künstliche Intelligenz in Seminar- und Abschlussarbeiten. Ein Praxisleitfaden für Studierende mit Handlungsempfehlungen, Prompt-Beispielen und kritischer Einordnung. Springer Vieweg Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-71542-0
Die nachfolgenden Informationen gelten für Studierende, die ihr Studium zwischen Wintersemester 20216/17 und Sommersemester 2025 aufgenommen haben.
Die nachfolgenden Informationen gelten für Studierende, die ihr Studium ab Wintersemester 2026/27 aufnehmen werden.
Geregelt ist Ihr Studiengang durch die Prüfungsordnung und das Modulhandbuch. Nachfolgend finden Sie diese Dokumente zum Download.
Die unten gelisteten Studienverlaufspläne und Modulübersichten beziehen sich immer auf die aktuell gültige Prüfungsordnung. Diese finden Sie hier:
Ehemalige Prüfungsordnungen finden Sie hier:
Das auf die aktuell gültige Prüfungsordnung bezogene Modulhandbuch finden Sie hier:
- Modulhandbuch M.A.-Soziologie (2016), Stand 13.10.2016
- Modulhandbuch M.A.-Soziologie (2026) (ab WiSe 26/27)
Die Empirischen Projekte am Institut für Soziologie werden in folgender Taktung angeboten:
- In einem Sommersemester startet ein quantitativ ausgerichtetes Projekt mit einer Laufzeit von 2 Semestern.
- In einem Wintersemester startet ein qualitativ ausgerichtetes Projekt mit einer Laufzeit von
2 Semestern.
Für den Studienbeginn zum Sommersemester bedeutet dies, dass Sie sich bereits im ersten Semester entscheiden müssen, ob Sie ein quantitatives Empirisches Projekt im 1. Fachsemester oder ein qualitatives Empirisches Projekt im 2. Fachsemester besuchen möchten.
Für den Studienbeginn zum Wintersemester bedeutet dies, dass Sie sich bereits im ersten Semester entscheiden müssen, ob Sie ein qualitatives Empirisches Projekt im 1. Fachsemester oder ein quantitatives Empirisches Projekt im 2. Fachsemester besuchen möchten.
Die Studienverlaufspläne finden Sie hier:
Das Modul „Akademische Lehr- und Lernpraxis“ besteht aus drei Bausteinen:
1. „Studentische Lernpraxis“ (Selbstlernseminar): Sie finden sich in Gruppen von mind. 3 Studierenden zusammen, um ein Seminar zu einem selbständig gewählten Thema zu organisieren und im Selbstversuch durchzuführen. Die Selbstlernseminare werden von einzelnen Dozierenden des Instituts betreut und mit einer benoteten Hausarbeit abgeschlossen. Zur Unterstützung der Gruppen- und Themenfindung wird zu Beginn des 2. Fachsemesters ein Bar Camp angeboten; die Teilnahme ist freiwillig, wird aber empfohlen.
- Leistungsnachweis: Hausarbeit
- Abgabetermin: letzte Semesterwoche (der exakte Termin wird in Jogustine veröffentlicht)
- Umfang/formale Vorgaben: 15-20 Seiten
- Benotung: durch betreuende Dozenten
2. „Eigene Lehrpraxis als Tutor/in“ (Lehrpraktikum): Sie führen Tutorien im BA-Studiengang durch. Die inhaltliche Betreuung erfolgt über die jeweiligen Fachbetreuer der Arbeitsbereiche. Die didaktische Betreuung erfolgt über den/die Dozenten/in des Didaktikseminars.
3. „Didaktikseminar zur Lehrpraxis“: Begleitend zu den Tutorien gibt es ein vorbereitendes Seminar, in dem didaktische Grundlagen vermittelt und praktische Probleme diskutiert werden. Das Didaktikseminar findet bereits am Ende des vorangehenden Semesters (2. FS) statt als Blockseminar statt und wird mit einem unbenoteten Essay (Abschlussreflexion) abgeschlossen.
- Leistungsnachweis: Essay
- Abgabetermin: 2 Wochen nach Vorlesungsende (der exakte Termin wird in Jogustine veröffentlicht)
- Umfang/formale Vorgaben: ca. 3 Seiten Abschlussreflexion der eigenen Lehrtätigkeit
- Benotung: unbenotete Prüfungsleistung, Überprüfung durch Dozent/in des Didaktikseminars
- Fachsemester: Sie erhalten im Ringkolloquium erste Informationen zum Modul „Akademische Lehr- und Lernpraxis“.
- Fachsemester: Sie finden sich zu Themen und Gruppen für die Selbstlernseminare zusammen (hierzu empfehlen wir den Besuch des Bar Camps zum Selbstlernseminars), suchen hierfür betreuende Dozenten und wenden sich bzgl. Tutorien und Selbstlernseminare an das Studienbüro Soziologie. Am Ende des 2. Fachsemesters besuchen Sie das Didaktikseminar, welches Sie auf Ihre Tutorentätigkeit im folgenden Semester vorbereitet.
- Fachsemester: Sie führen die Tutorien und Selbstlernseminare durch.
Bitte melden Sie sich in der Lehrveranstaltungs-Anmeldephase zu Ihrem 3. Fachsemester in Jogustine zum Modul „Akademische Lehr- und Lernpraxis“ an.
Melden Sie sich zudem für alle drei in diesem Modul enthaltenen Veranstaltungen an:
- Didaktikseminar: Lehrpraxis als Tutor/in
- Eigene Lehrpraxis als Tutor/in (Lehrpraktikum)
- Studentische Lernpraxis (Selbstlernseminar)
Bei Fragen zur Anmeldung in Jogustine wenden Sie sich bitte an das Studienbüro Soziologie:
studienbuero.soziologie@uni-mainz.de.
Setzen Sie sich mit Ihren Kommilitonen im Laufe Ihres zweiten Semesters in Verbindung und finden sich in einer Gruppe von mind. 3 Personen zusammen, um ein Seminar zu einem selbständig gewählten Thema zu organisieren und durchzuführen. Zur Unterstützung können Sie zu Beginn des 2. Fachsemester das Bar Camp zum Selbstlernseminar besuchen (Anmeldung via Jogustine; Teilnahme freiwillig).
Dann müssen Sie jetzt einen Dozenten oder eine Dozentin finden, die Ihr Selbstlernseminar betreut. In Absprache mit der betreuenden Person erstellen Sie einen Lernplan für das nächste Semester, der die für die einzelnen Sitzungen zu lesenden Texte aufführt. Bitte achten Sie bei der Themenwahl darauf, dass dieses auch von den Lehrenden des Instituts betreut werden kann. Über die Forschungsschwerpunkte bzw. -interessen können Sie sich auf den Internetseiten der jeweiligen Mitarbeiter informieren.
Wenn Sie die Bestätigung durch Ihren Betreuer erhalten haben, schicken Sie eine Mail an studienbuero.soziologie@uni-mainz.de. Die Mail sollte folgendes enthalten:
- Titel/Thema des Selbstlernseminars,
- die Namen aller Teilnehmer sowie des Betreuers,
- Ihren Betreuer in CC dieser E-Mail.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Themas und Betreuers an:
studienbuero.soziologie@uni-mainz.de.
Bitte informieren Sie sich anhand unten stehender Beschreibungen über die zur Verfügung stehenden Tutorien.
Wenden Sie sich bei Interesse an einem bestimmten Tutorium während der unten angegebenen Zeiträume an Dr. Dirk Böpple unter folgende E-Mail-Adresse (studienbuero.soziologie@uni-mainz.de).
Bitte geben Sie insgesamt 3 Präferenzen an!
| Tutorium in einen Wintersemester | Tutorium in einem Sommersemester |
| 1. März bis 30. April | 1. Oktober bis 30. November |
Übersicht der Tutorien und jeweiligen AnsprechpartnerInnen am Institut für Soziologie: Tutorienangebote
Bei Fragen zu:
- Inhaltlichen Aspekten der jeweiligen Tutorien, wenden Sie sich bitte an die unten genannten Ansprechpartner:innen.
- Organisatorischen Aspekten wenden Sie sich bitte an Dirk Böpple.
- Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden Sie vom Studienbüro Soziologie über die Vergabe der Tutorien informiert.
Tutorienangebot in einem Wintersemester
| Tutorium | Arbeitsbereich | Ansprechpartner |
|---|---|---|
| Wissenschaftliche Praxis I | Geschäftsführende Leitung/ Studienbüro | Dr. Dirk Böpple (dirk.boepple@uni-mainz.de) |
| Einführung in die Soziologie | Soziologische Theorie und Gender Studies (Prof. Dr. Stefan Hirschauer) | Philip Lambrix (lambrix@uni-mainz.de) |
| Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung | Wissens- und Bildungssoziologie, qualitative Methoden (NF Prof. Dr. Herbert Kalthoff) | Georg Kolbeck (gkolbeck@uni-mainz.de) |
| Einführung in die Statistik (vsl. letztmalig im WiSe 2027/28) | Soziologie und Methoden der quantitativen Sozialforschung Schwerpunkt Arbeit & Wirtschaft (Prof. Dr. Natascha Nisic) | Dr. Jürgen Schiener (juergen.schiener@uni-mainz.de) |
Tutorienangebot in einem Sommersemester
| Tutorium | Arbeitsbereich | Ansprechpartner |
|---|---|---|
| Wissenschaftliche Praxis I | Geschäftsführende Leitung/ Studienbüro | Dr. Dirk Böpple (dirk.boepple@uni-mainz.de) |
| Soziologische Theorien (vsl. letztmalig im SoSe 2028) | Soziologische Theorie und Gender Studies (Prof. Dr. Stefan Hirschauer) | Dr. Robert Mitchell (mitchell@uni-mainz.de) |
| Sozialstruktur und Gesellschaftsvergleich (vsl. letztmalig im SoSe 2027) | Sozialstrukturanalyse (Prof. Dr. Gunnar Otte) | Prof. Dr. Gunnar Otte (gunnar.otte@uni-mainz.de) |
Das Didkatikseminar bereitet die MA-Studierenden auf die Tutorentätigkeit vor und begleitet diese während der Durchführung derselben. Hierbei findet keine inhaltliche Schulung statt, es werden vielmehr allgemeine (hochschul)didaktische Konzepte vorgestellt und diskutiert. Dabei geht es zum einen darum, die Studierenden anzuleiten, eigene Standards für gute Lehre zu formulieren und zu reflektieren. Ausgangspunkt hierfür sind vor allem neuere Ansätze der Hochschuldidaktik, die die Studierenden im Rahmen des Didaktikseminars kennen lernen. Zum anderen sollen die Studierenden den Rollentausch vom Lernenden zum Lehrenden durch die Anwendung gängiger Methoden der Hochschuldidaktik vollziehen und somit Probleme in der Lehre erkennen und mögliche didaktische Lösungsansätze benennen können. Abschließend werden die Erfahrungen in einem kurzen Essay (ca. 3 Seiten) kritisch reflektiert. Dieser Essay wird nicht benotet, sondern mit bestanden/nicht bestanden bewertet.
Bitte beachten Sie die Raum- und Terminplanung in Jogustine. Das Didaktikseminar findet bereits zum Ende des 2. Fachsemesters in Form eines Blockseminars statt.
Literaturempfehlungen:
- Antosch-Bardohn, Jana/Beege, Barbara/Primus, Nathalie 2016: Tutorien erfolgreich gestalten. Ein Handbuch für die Praxis, Paderborn: Ferdinand Schöningh.
- Macke, Gerd/ Hanke, Ulrike/Viehmann-Schweizer, Pauline/Raether, Wulf 2016: Kompetenzorientierte Hochschuldidaktik. Lehren – vortragen – prüfen – beraten. 3. Völlig überarb. u. erw. Aufl. Weinheim: Beltz-Verlag.
- Roth, Gerhard 2004: Warum sind Lehren und Lernen so schwierig?, in: Zeitschrift für Pädagogik Jg. 50, Nr. 4, S. 496-506. Dokument als PDF
- Wörner, Alexander 2008: Lehren an der Hochschule. Eine praxisbezogene Anleitung. 2. Auf. Wiesbaden: VS Verlag.
- Zumbach, Jörg/Astleitner, Hermann 2016: Effektives Lehren an der Hochschule. Ein Handbuch zur Hochschuldidaktik, Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.
Mit der Novelle des Hochschulgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz im Oktober 2020, ist laut §26, Abs. 2 die Anwesenheitspflicht als Voraussetzung für die Prüfungszulassung nur dann zulässig, wenn diese notwendig ist, um das Lernziel der Veranstaltung zu erreichen.
Das Studium am Institut für Soziologie bleibt aber selbstverständlich ein Präsenz-Studium an einer Präsenz-Universität, sodass wir von den Studierenden eine regelmäßige Teilnahme erwarten. Das ist auch in Ihrem Sinne – es ist empirisch erwiesen, dass zwischen Anwesenheit in Lehrveranstaltungen und Studienerfolg ein positiver Zusammenhang besteht*.
Unverändert gelten in allen Lehrveranstaltungen (außer Vorlesungen) die Anforderungen, die der Lehrende im Rahmen der aktiven Teilnahme definiert. Diese Anforderungen müssen Sie erfüllen, um den Kurs erfolgreich zu absolvieren. Die genauen Anforderungen gibt der/die Dozierende zu Beginn des Semesters bekannt.
In folgenden Veranstaltungen/Modulen am Institut für Soziologie kann nach wie vor Anwesenheit (als Voraussetzung zur Prüfungszulassung) verlangt werden:
- Modul 04 „Empirisches Projekt“
- Projekt Seminar „Empirisches Projekt (Teil 1)“
- Projekt Seminar „Empirisches Projekt (Teil 2)“
- Modul 05 „Akademische Lehr- und Lernpraxis“
- Eigene Lehrpraxis als Tutor/in
- Seminar „Didaktikseminar zur Lehrpraxis als Tutor/in“
(vgl. fachspezifischer Anhang der aktuellen Bachelor-Prüfungsordnung und fachspezifischer Anhang der aktuellen Master-Prüfungsordnung)
Quellen:
Schulmeister, R. (2020). Chancen und Grenzen einer Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen. Ein Studienreview zu Anwesenheit und Lernerfolg. In D. Großmann, C. Engel, J. Junkermann & T. Wolbring (Hrsg.), Studentischer Workload (S. 253-279). Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-28931-7_10
Schulmeister, R. (2015). Studien zur Anwesenheit in Lehrveranstaltungen. Ein nur scheinbar triviales Problem. Eine Meta-Studie von 300 empirischen Arbeiten. Verfügbar unter: http://rolf.schulmeister.com/pdfs/Abwesenheit.pdf
Heublein, U., Ebert, J., Hutzsch, C., Isleib, S., König, R., Richter, J. & Woisch, A. (2017). Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklung der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen. Hannover: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Verfügbar unter: https://nextcareer.de/wp-content/uploads/2019/12/Zwischen-Studienerwartungen -und-Studienwirklichkeit_2017_DZHW.pdf
Credé, M., Roch, S. G. & Kieszczynka, U. M. (2010). Class attendance in college: A meta-analytic review of the relationship of class attendance with grades and student characteristics. Review of Educational Research, 80, 272-295. https://doi.org/10.3102/0034654310362998
Die Masterarbeit wird im Modul “Master-Abschluss“ geschrieben. Dieses Modul umfasst die Abschlussarbeit und eine mündliche Prüfung. Die mündliche Prüfung erfolgt nach Abgabe der Arbeit. Ein Kolloquium dient dem Austausch über die Anfertigung der Arbeit mit anderen Studierenden und wird von einem Dozenten betreut.
Modul „MA-Abschluss“
Die Anmeldung zum Modul “Master-Abschluss“ und den enthaltenen Bausteinen (Abschlussarbeit, mündliche Prüfung) erfolgt persönlich im Prüfungsamt des Fachbereichs 02 „Sozialwissenschaften, Medien und Sport“ (Georg-Forster-Gebäude, 4. Etage). Zur Anmeldung ist die Unterschrift des Erst-Betreuers notwendig. Nach Unterzeichnung muss der Antrag innerhalb von 3 Tagen im Prüfungsamt eingereicht werden.
Modul „MA-Abschlusskolloquium“
Die Anmeldung zum Kolloquium erfolgt selbständig über Jogustine im Rahmen des Moduls „MA-Kolloquium“ sowie der darin enthaltenen Veranstaltung. Die An- und Abmeldung zum Modul „MA-Kolloquium“ ist während eines gesamten Semester möglich. Bitte beachten Sie, dass zur Anmeldung eine TAN-Eingabe erforderlich ist.
| Semester | Anmeldezeitraum |
| Wintersemester | 1. Oktober – 31. März |
| Sommersemester | 1. April – 30. September |
Bitte klären Sie mit Ihrem Betreuer, zu welchem Zeitpunkt Sie sich für das Kolloquium anmelden sollen. Sofern nicht anders vereinbart, melden Sie sich zum Kolloquium des Arbeitsbereiches an, in dem Sie Ihre Abschlussarbeit schreiben.
Voraussetzungen für die Anmeldung der Arbeit:
- keine
Die Voraussetzungen einer Zulassung zur Prüfung und die Durchführung der Masterprüfung (Masterarbeit und mündliche Abschlussprüfung) sind in den §§ 8, 10, 15, 16 der Prüfungsordnung geregelt:
Hinweise zum Anmeldeverfahren und Anmeldeformulare sind hier zu finden:
Die Anmeldung zur den Prüfungen den Abschlussmoduls setzt voraus, dass der/die Studierende vorab mit einem Betreuer ein Arbeitsthema für die Masterarbeit vereinbart hat. Das Thema wird vom Betreuer auf dem Anmeldeformular bestätigt. Der Kreis der möglichen Betreuer ist in § 8 der Prüfungsordnung abgegrenzt. Allgemein lässt sich sagen, dass alle Dozentinnen und Dozenten des Instituts dafür in Frage kommen.
Die Bearbeitungszeit für die Abschlussarbeit beträgt 5 Monate.
Den Studierenden wird empfohlen, bereits während der Vorlesungszeit des Semesters, das der Abfassung ihrer Masterarbeit vorausgeht, mit einem Dozenten abzuklären, dass er für eine Betreuung zur Verfügung steht.
- Zunächst muss ein Thema sowie ein Betreuer gefunden werden und das Thema mit dem Betreuer abgesprochen werden.
- Fünf Monate Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit
- Die Masterarbeit wird im zentralen Prüfungsamt abgegeben. Wird die Arbeit nicht fristgemäß abgegeben, gilt sie als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet
- 6 Wochen Korrekturfrist ab Abgabedatum der MA-Arbeit
- 4 Wochen nach Beendigung der Korrekturfrist muss die mündliche Prüfung stattgefunden haben
Ansprechpartner für Fragen zur Masterarbeit sind die Studienfachberatung sowie der gewünschte Betreuer.
Weitere Infos v. a. zu prüfungsrechtlichen Fragen bietet die Homepage des Prüfungsamts.
In Modul 09 werden in der Regel in jedem Semester unterschiedliche Inhalte angeboten.
Folgende Vertiefungen werden aktuell angeboten:
- Familiensoziologie
- Gender Studies
- Bildungssoziologie
- Kultursoziologie
- Körpersoziologie
- Mediensoziologie
- Wirtschaftssoziologie
- Technik- und Innovationssoziologie
Die Zuordnung der Seminare zu einer bestimmten Vertiefung ist in Jogustine ersichtlich:

Als Prüfungsleistung müssen Sie i.d.R. eine Hausarbeit schreiben. Das Thema der Hausarbeit ist im Vorfeld mit der Betreuungsperson (in der Regel mit den Lehrenden der entsprechenden Seminare) abzusprechen. Die Annahme von Hausarbeiten, deren Thema nicht im Vorfeld besprochen wurde, kann abgelehnt werden. Diese Absprache ersetzt nicht die Anmeldung zur Prüfungsleistung in Jogustine!
Die Anmeldung der Prüfungsleistung muss in Jogustine während der Prüfungsanmeldephase geschehen.
Hier finden Sie eine Liste häufiger Fragen und Antworten zu den Gegenstandsbezogenen Modulen.
ACHTUNG (ab SoSe 24): Wer in der ersten Sitzung unentschuldigt fehlt, verliert den Anspruch auf ihren/seinen Seminarplatz. Eine Entschuldigung per E-Mail VOR dem ersten Seminartermin an den/die Dozent*in ist ausreichend, ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich.
Im Modul „Berufliche Praxis & Zusatzqualifikationen“ bekommen Sie die Möglichkeit entweder im Rahmen eines externen Berufspraktikums Einblicke in Tätigkeitsfelder und Berufe für Soziologen zu erhalten oder Sie können sich in der Veranstaltungen des Zukunftsmoduls stärker auf gesellschaftliches Engagement und Themen der Nachhaltigkeit (im Sinne von Zusatzqualifikationen) fokussieren.
Daraus ergeben sich drei mögliche Ausrichtungen des Moduls:
Die inhaltliche Ausrichtung des Berufspraktikums kann und soll von den Studierenden je nach eigenen Interessen und Perspektiven selbst gewählt werden. Die Praktikumsdauer soll mindestens 240 Stunden (6 Wochen in Vollzeit) betragen und muss bei einem „theoretisch möglichen“ Arbeitgeber für Sozioloig:innen absolviert werden; fachlich einschlägige Nebentätigkeiten können nach Rücksprache mit dem Studienbüro angerechnet werden. Es wird erwartet, dass das Praktikum eigenständig organisiert wird; das Studienbüro unterstützt und berät dabei gerne.
VISIONS/VOICES FOR CLIMATE: Die Vorlesungsreihe VISIONS FOR CLIMATE zeigt interdisziplinär die Klimakrise aus verschiedensten Perspektiven, von den Naturwissenschaften, über die Geistes- und Sozialwissenschaften bis zu Musik, Theologie und vielen mehr. Dabei wird nicht nur auf den Status Quo geschaut, sondern es findet auch eine Auseinandersetzung mit dem jetzt notwendigen Handeln statt. Dabei werden die Studierenden von Wissenschaftler:innen unterschiedlichster Fachgebiete, die jeweils eine Sitzung zu einem selbst gewählten Schwerpunkt im Themenfeld Klimakrise, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gestalten, unterstützt.
CLIMATE LAB: Hier arbeiten die Studierenden in fächerübergreifenden Kleingruppen gemeinsam an einem eigenen Nachhaltigkeitsprojekt. Was die Projektidee betrifft, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es wird eine eigene Projektidee verwirklicht oder es werden bereits vorhandene Projektideen aus dem großen Ideenpool des Zukunftszertifikats gewählt. Zudem werden Kontakte zu spannenden Partner:innen innerhalb und außerhalb der Universität ermöglicht.
VISIONS/VOICES FOR CLIMATE: Die Vorlesungsreihe VISIONS FOR CLIMATE zeigt interdisziplinär die Klimakrise aus verschiedensten Perspektiven, von den Naturwissenschaften, über die Geistes- und Sozialwissenschaften bis zu Musik, Theologie und vielen mehr. Dabei wird nicht nur auf den Status Quo geschaut, sondern es findet auch eine Auseinandersetzung mit dem jetzt notwendigen Handeln statt. Dabei werden die Studierenden von Wissenschaftler:innen unterschiedlichster Fachgebiete, die jeweils eine Sitzung zu einem selbst gewählten Schwerpunkt im Themenfeld Klimakrise, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit gestalten, unterstützt.
Credits for Climate Action: Hier bringen sich die Studierenden, im Stil eines Praktikums, in einer Initiative ein, die sich mit den Themen Klimakrise und Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Einerseits lernen die Studierenden so das Wissen aus ihrem Studium konkret anzuwenden. Andererseits erwerben sie neue Kompetenzen, Skills und Werte über die universitären Grenzen hinaus und partizipieren aktiv an der Bewältigung der Klimakrise.
Bitte beachten Sie, dass eine Bestätigung über ein Pflichtpraktikum nur ausgestellt werden kann, wenn das Modul noch nicht abgeschlossen ist!
Wenn Sie ein Berufspraktikum absolvieren möchten, empfehlen wir, die Eignung des von Ihnen gewünschten/geplanten Praktikums im Vorfeld mit Dr. Dirk Böpple abzusprechen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an das Studienbüro Soziologie (studienbuero.soziologie@uni-mainz.de).