Notlage in Allgäuer Alpen: Rettung für Badelatschen-Bergsteiger aus Offenbach
Zwei Amateur-Alpinisten aus dem Kreis Offenbach haben im Allgäu einen Einsatz der Bergwacht ausgelöst. Sie hatten sich in Badelatschen auf einen Abenteuer-Ausflug am Breitenberg begeben. Kurz darauf gingen sie verloren.
Nicht nachmachen, bitte! Die Bergwacht der Gemeinde Pfronten im bayrischen Landkreis Ostallgäu zeigt am Fall zweier junger Wanderer aus dem Landkreis Offenbach, wie man sich im alpinen Gelände besser nicht verhält.
Die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer hatten sich in der vergangenen Woche in Badeschlappen auf einen „Abenteuer-Ausflug“ am knapp 2.000 Meter hohen Breitenberg begeben. Dort gingen sie für einige Stunden verloren, wie die Bergwacht bei Facebook schrieb.
Die Tour fand in steilem, unwegsamem Gelände in den Allgäuer Alpen statt. Ein Begleiter der beiden Hessen verließ demnach die Gruppe am frühen Nachmittag und begann sich Sorgen zu machen, als er die 21 und 22 Jahre alten Männer später nicht erreichen konnte.
Der Mann schaltete die Bergwacht ein, die daraufhin mit 13 Menschen nach den beiden Vermissten suchen wollte. Deren eingeschlagene Route war völlig unbekannt, daher wurde auch eine Drohne inklusive Wärmebildkamera angefordert.
Das Happy End haben die beiden 21 und 22 Jahre alten Männern dem Zufall zu verdanken – oder besser gesagt aufmerksamen Forstarbeitern. Diese meldeten laut Bergwacht fast zeitgleich mit dem Beginn der Suchaktion zwei hilflose Männer, die sie im Wald antrafen: „unverletzt, aber völlig durchnässt“, wie es hieß.
Die Bergwacht appellierte an angehende Alpinisten: „Für Touren im alpinen Gelände sind geeignete Ausrüstung und festes Schuhwerk sowie eine ernsthafte Tourenplanung unverzichtbar.“
Sendung: hr4, 26.08.25, 09:30 Uhr
Quelle: hessenschau.de
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